
@tagesschauSep 2, 2026 · News report analysis science technology(1328673)
Nach der gefährlichen Öffnung einer ICE-Waggontür bei Tempo 200 in Unterfranken fahndet die Bundespolizei nach einer tatverdächtigen Person. Nach ersten Ermittlungen wurde die Notentriegelung der Tür geöffnet, wie die Bundespolizeiinspektion Würzburg mitteilte. Die Beamten ermitteln nun wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen. Der Lokführer stoppte den ICE 528 auf der Fahrt von München nach Dortmund kurz nach 19.30 Uhr, der Zug kam am Eingangsportal eines Tunnels bei Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) zum Stehen. Verletzt wurde niemand. Ob böser Wille oder Missgeschick, ist ungeklärt. An Bord befanden sich 238 Reisende und acht DB-Mitarbeitende, die Tür öffnete sich im hinteren Zugteil. Die DB beorderte ihren Rettungszug aus Würzburg mit Notärzten, medizinischem Fachpersonal und Feuerwehr an Ort und Stelle, wie die Kreisbrandinspektion Main-Spessart mitteilte. Insgesamt rückte ein Großaufgebot von fast 300 Feuerwehrleuten, Rettungskräften, Polizisten und DB-Mitarbeitende aus. Für Fahrgäste und Personal hatte der Vorfall eine stundenlange Zwangspause zur Folge. Zunächst war unklar, ob jemand aus dem Zug gestürzt war. Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr und Rettungsdienste suchten die Strecke vor dem Schönraintunnel mit Drohne, Hundestaffel sowie Hubschrauber und Wärmebildkamera ab. Gefunden wurde niemand. Der Zug wurde überprüft, eine technische Störung gab es nach Angaben einer Bahn-Sprecherin nicht. Erst gut fünf Stunden später fuhr der ICE schließlich gegen 1 Uhr morgens aus eigener Kraft nach Lohr am Main. #zug #tür #deutschebahn #waggontür #tagesschau
3.23% ERengagement of this clip — below the author's average (11.24%)
top 85%outperforms 15% of the author's clips
1%of the author's average views